Für Münster – verlässlich, erfahren und mit klarem Kurs

Gute Politik beginnt mit Zuhören.

Wahlprogramm 2026 · Alle 11 Themen

Warum ich kandidiere

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Münster ist seit über 25 Jahren die Heimat meiner Frau Sonja und mir. Hier sind unsere drei Töchter aufgewachsen, hier leben Freunde und Wegbegleiter, und hier engagieren wir uns seit vielen Jahren mit Leidenschaft ehrenamtlich, gesellschaftlich und politisch – unter anderem auch über viele Jahre als Pflegefamilie.

Ich kandidiere für das Amt des Bürgermeisters, weil ich Verantwortung für Münster übernehmen möchte – verlässlich, erfahren und mit klarem Kurs.

Meine Vorstellung von guter Kommunalpolitik ist in vielen Jahren kommunalpolitischer Arbeit gewachsen: zuhören, abwägen, Probleme lösen und Entscheidungen nachvollziehbar treffen.

Unsere Gemeinde möchte ich weiterentwickeln: pragmatisch, verantwortungsvoll und mit Blick auf die Menschen vor Ort.

Auch beruflich war ich es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen und unterschiedliche Menschen zusammenzubringen. Ob bei der Bundeswehr, in der Commerzbank und danach als Reserveoffizier im Kreisverbindungskommando Darmstadt-Dieburg durfte ich in Krisensituationen Verantwortung übernehmen und als militärischer Fachberater des Landrats mitwirken.

Münster, Altheim und Breitefeld sollen auch in Zukunft Orte bleiben,

in denen Unternehmen investieren, wo Familien gerne leben, ältere Menschen gut versorgt werden, junge Menschen Perspektiven haben und Vereine stark sind.

Ich möchte unsere Gemeinde so weiterentwickeln, dass sie wirtschaftlich stark, sozial verlässlich und menschlich nah bleibt.

Mein Programm für die nächsten sechs Jahre

Wirtschaft fördern und Einnahmen stärken durch neue Gewerbeflächen

Ohne Gewerbe keine Gestaltungskraft!

Eine handlungsfähige Gemeinde braucht solide Finanzen, gute Arbeitsplätze und eine starke wirtschaftliche Grundlage. Deshalb setze ich auf verantwortungsbewusstes Wirtschaften mit Augenmaß und eine aktive Flächenpolitik, die bei der Vergabe von Gewerbeflächen sowohl den Flächenbedarf als auch den Nutzen für Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Gemeindefinanzen berücksichtigt.

Neue Gewerbeflächen schaffen Arbeitsplätze vor Ort, höhere Gewerbesteuereinnahmen und mehr finanzielle Spielräume für unsere Gemeinde.

Ich möchte einen gesunden Mix aus neuen Unternehmen und wachstumsfähigen ortsansässigen Betrieben fördern. Wachstum darf dabei nicht zulasten der Lebensqualität gehen. Wirtschaftliche Entwicklung braucht klare Regeln, eine gute Verkehrsplanung und vernünftige Lösungen für Mensch und Umwelt.

In der kommenden Legislaturperiode soll die Vermarktung und Bebauung des Frankenbachgeländes voranschreiten und die Entwicklung weiterer Gewerbeflächen in Altheim und an der B26 aktiv vorangebracht werden. Gleichzeitig müssen die Planungen westlich der B45 (nördlich der Kleingartenanlage/Tennisverein) angefangen werden.

Kinder-, Jugend- und Seniorenbetreuung verlässlich gestalten

Eine familienfreundliche Gemeinde entsteht nicht durch Worte, sondern durch verlässliche Angebote.

Kinderbetreuung ist für mich eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gemeinde – und für viele Familien die wichtigste überhaupt. Familien brauchen ausreichend Betreuungsplätze, moderne KiTas und bedarfsgerechte Öffnungszeiten. Ich möchte Betreuungslücken schließen, Öffnungszeiten stärker am tatsächlichen Bedarf der Familien ausrichten, bestehende Einrichtungen modernisieren und Eltern im Alltag spürbar entlasten.

Jugendliche brauchen Orte für Begegnung, Freizeit und Mitgestaltung. Deshalb unterstütze ich die Initiative zur Einrichtung eines Jugendforums oder Jugendbeirats. Junge Menschen sollen eigene Ideen einbringen und Verantwortung übernehmen können.

Der Umbau des alten Jugendzentrums am Wanderheim soll in meiner Amtszeit nicht nur beginnen – ich möchte die Wiedereröffnung gemeinsam mit den Jugendlichen feiern.

Seniorinnen und Senioren verdienen Aufmerksamkeit, Respekt und gute Unterstützung. Ich möchte zusätzliche Freizeitangebote schaffen, barrierearme Angebote ausbauen und einen Gesundheitslotsen etablieren, der bei Fragen rund um Pflege und Betreuung unterstützt.

Mein Ziel ist eine Gemeinde, in der sich alle Generationen zuhause und gut aufgehoben fühlen.

Vereine, Kultur und Ehrenamt stärken

Vereine, Ehrenamt und kulturelles Leben sind in Münster, Altheim und Breitefeld das Fundament unseres Zusammenlebens. Sie schaffen Gemeinschaft, organisieren Feste, leisten Hilfe und prägen das Leben in unserer Gemeinde.

Deshalb werde ich unsere Vereine zuverlässig unterstützen – unbürokratisch, partnerschaftlich und mit klarer Priorität auch in schwierigen Haushaltszeiten.

Unsere beiden Büchereien sind ein wertvolles Kulturgut. Für Menschen jeden Alters bieten sie Zugang zu Literatur und damit zu geistiger Anregung und niederschwelliger Bildung. Sie sind für mich unverzichtbar!

Die Ehrung besonderer Leistungen im Ehrenamt soll weiterhin ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung bleiben.

Bürgerkommunikation ausbauen und vertiefen

Gute Politik beginnt mit Zuhören.

Viele Menschen wünschen sich mehr Transparenz und frühzeitigere Informationen der Verwaltung über wichtige Projekte und Entscheidungen. Ich werde regelmäßige Bürgerversammlungen in allen Ortsteilen durchführen, eine feste Bürgermeistersprechstunde einführen und digitale Beteiligungsmöglichkeiten weiter ausbauen.

Informationen müssen schneller, verständlicher und näher an die Menschen gebracht werden. Informationsplakate in den Quartieren können dabei eine sinnvolle Ergänzung zu Pressearbeit und sozialen Medien sein.

Mir ist wichtig: Die Bürgerinnen und Bürger sollen frühzeitig erfahren, was geplant wird – nicht erst, wenn Entscheidungen praktisch gefallen sind.

Münster sauber, sicher und lebenswert erhalten

Ich werde mich dafür einsetzen, wilden Müll konsequent zu reduzieren und Problemstellen in unserer Gemeinde sichtbar zu verbessern.

Ein gepflegtes Ortsbild macht unsere Gemeinde attraktiver und stärkt das Sicherheitsgefühl.

Illegale Ablagerungen und „wilder Müll” dürfen nicht hingenommen werden! Regeln müssen gelten und Verstöße konsequent verfolgt werden – fair, aber eindeutig.

Gleichzeitig lebt ein sauberes Münster auch vom Mitmachen. Deshalb möchte ich Patenschaften für Grünflächen fördern, Aktionen wie „Sauberes Münster” aktiv begleiten und Problemstellen beseitigen.

Eine lebenswerte Gemeinde entsteht dort, wo Verwaltung und Bürgerschaft partnerschaftlich Verantwortung übernehmen.

Feuerwehr sowie Hilfs- und Rettungsdienste stärken

Unsere Feuerwehr sowie Hilfs- und Rettungsdienste leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit unserer Gemeinde.

Durch meine Tätigkeit im Kreisverbindungskommando Darmstadt-Dieburg habe ich erlebt, wie wichtig funktionierende Einsatzstrukturen in außergewöhnlichen Lagen sind – etwa bei Pandemien, Waldbränden, Stromausfällen oder schweren Schadensereignissen. Dabei konnte ich praktische Erfahrungen in Krisenmanagement, Einsatzkoordination und der Zusammenarbeit unterschiedlichster Behörden und Organisationen sammeln.

Münster muss auch in Krisenzeiten handlungsfähig bleiben. Jeder Einzelne kann selbst für Notfälle vorsorgen. Für eine Gemeinde bedeutet echte Krisenfestigkeit jedoch vor allem gut ausgestattete Einsatzkräfte, funktionierende Abläufe und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Deshalb werde ich Feuerwehr und Hilfsdienste mit besonderem Augenmerk unterstützen, moderne Ausstattung fördern und proaktiv eng mit dem Katastrophenschutz des Landkreises zusammenarbeiten, um den Bevölkerungsschutz in Münster, Altheim und Breitefeld zu stärken.

Ortsentwicklung, Bauen und Wohnen

Münster soll wachsen dürfen, aber mit Maß, Qualität und Rücksicht auf das gewachsene Ortsbild.

Beim Wohnungsbau setze ich auf Innenentwicklung statt auf weitere Neubaugebiete. So kann Wohnraum geschaffen und gleichzeitig Grünflächen sowie der Charakter unserer Ortsteile erhalten werden. Mir ist wichtig, dass Wohnen in Münster für Menschen jeder Einkommensklasse bezahlbar bleibt.

Neue Bauprojekte sollen sich harmonisch in die bestehenden Ortskerne einfügen, nachhaltig geplant und energieeffizient umgesetzt werden. Dabei müssen sie den Bedürfnissen unterschiedlicher Generationen gerecht werden.

Junge Familien brauchen Perspektiven und bezahlbaren Wohnraum. Ältere Menschen brauchen barrierearme Angebote, um möglichst lange selbstbestimmt leben zu können. Beide sollen in Münster ihre Heimat finden und behalten können.

Moderne Verwaltung und digitale Dienstleistungen

Eine moderne Verwaltung muss leistungsfähig, digital und gleichzeitig menschlich sein.

Viele Bürgeranliegen sollen künftig einfacher online und barrierefrei erledigt werden können. Das reicht von Terminvergaben bis zu Formularen. Gleichzeitig bleibt der persönliche Kontakt im Rathaus wichtig. Nicht jeder möchte oder kann digitale Angebote nutzen. Viele Menschen brauchen weiterhin eine Verwaltung, die vor Ort erreichbar und ansprechbar bleibt.

Ich möchte digitale Dienstleistungen ausbauen, Verwaltungsabläufe vereinfachen, Entscheidungen transparenter machen und die Kommunikation zwischen Rathaus und Bürgerschaft verbessern.

Dabei gilt für mich: Moderne Verwaltung bedeutet nicht weniger Menschlichkeit, sondern besseren Service für alle Bürgerinnen und Bürger. Mein Ziel: 80% aller Anliegen im Rathaus kommen ohne zweiten Termin aus.

Mobilität und Infrastruktur

Mobilität muss für alle Menschen unabhängig vom Alter oder vom gewählten Verkehrsmittel funktionieren.

Deshalb setze ich mich für sichere Schulwege, bessere Radwege, mehr Barrierefreiheit sowie moderne Fahrradabstellanlagen und funktionierende Park-and-Ride-Angebote ein. Gerade an bekannten Engstellen wie z.B. der Altheimer Kirchstraße braucht es praktikable Lösungen für einen besseren Verkehrsfluss und mehr Sicherheit. Auch zusätzliche E-Ladestationen gehören für mich zu einer zukunftsfähigen Infrastruktur.

Ich werde mich weiterhin für den Halbstundentakt der Dreieichbahn einsetzen. Eine kürzere Taktung dieser Bahnverbindung ist für viele Berufspendler, Schülerinnen und Schüler sowie ältere Menschen von großer Bedeutung.

Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und Gewerbetreibende brauchen vernünftige Lösungen – miteinander statt gegeneinander.

Klimaschutz und Umwelt

Klimaschutz muss alltagstauglich, bezahlbar und vor Ort wirksam sein.

Ich setze auf praktische Maßnahmen mit echtem Nutzen für die Menschen in unserer Gemeinde. Dazu gehören Photovoltaikanlagen auf kommunalen Gebäuden, zusätzliche Baumpflanzungen in hitzebelasteten Bereichen, die Entsiegelung geeigneter Flächen sowie die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude. Auch beim Hochwasserschutz an der Gersprenz werde ich darauf achten, dass die bereits genehmigten Maßnahmen zügig umgesetzt werden.

Eine klimaangepasste Ortsplanung wird künftig wichtiger werden. Mehr Schatten, mehr Grün und eine sinnvolle Gestaltung öffentlicher Räume sorgen gerade in heißen Sommern für mehr Aufenthaltsqualität.

Ortsentwicklung und wichtige Zukunftsprojekte („Joachims Erbe”)

Mit Joachim Schledt verband mich nicht nur eine große menschliche Nähe, sondern auch die Überzeugung, Münster verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. Viele der begonnenen Projekte möchte ich deshalb konstruktiv weiterführen und mit eigenen Ideen ergänzen.

Dazu gehört unter anderem das geplante Hallenbadprojekt mit ergänzenden Nutzungen wie medizinischer Fitness, Wohnen, Gastronomie und Kinderbetreuung. Die geführten Gespräche mit einem Investor haben interessante Perspektiven eröffnet. Eine Umsetzung böte große Chancen für unsere Gemeinde. Ich werde die Gespräche hierzu wieder aufnehmen und sorgfältig prüfen, wie eine tragfähige und finanzierbare Umsetzung möglich werden kann.

Auch die Entwicklung rund um das „Zieglerhaus/Hintergasse 1” bietet die Chance, im Herzen Münsters einen attraktiven Ortsmittelpunkt mit Wohnen, Gastronomie und sozialem Treffpunkt zu schaffen.

Für das brachliegende Grundstück an der Leskerstraße im „Bankenviertel” braucht es endlich eine sinnvolle Perspektive. Ich werde Gespräche mit Eigentümern und Beteiligten fortführen, um Nutzungen wie medizinische Versorgung, Dienstleistungen oder Einzelhandel voranzubringen.

Der geplante Nahversorger „Im Seerich” mit ergänzendem Wohnungsbau ist insbesondere für den Ostteil Münsters und Altheim von großer Bedeutung. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Umsetzung so schnell wie möglich beginnt.

Meine ersten 100 Tage als Bürgermeister

In meinen ersten 100 Tagen als Bürgermeister möchte ich schnell ins Arbeiten kommen und wichtige Themen sichtbar voranbringen.

Dazu gehören regelmäßige Bürgersprechstunden in Münster, Altheim und Breitefeld ebenso wie ein fester Informationsaustausch mit dem KiTa-Gesamtelternbeirat, Seniorenbeirat und Ortsbeirat Altheim.

Ich werde Gespräche mit Investoren zu wichtigen Projekten wie dem Hallenbad oder der Leskerstraße wieder aufnehmen und die Gemeindevertretung regelmäßig über den Sachstand informieren.

Im Dialog mit allen Fraktionen möchte ich ein Sauberkeits- und Sicherheitskonzept für unsere Gemeinde auf den Weg bringen.

Ich werde einen konkreten Fahrplan für den weiteren Ausbau digitaler Verwaltungsangebote vorlegen, um die Vorgaben des Onlinezugangsgesetzes vollständig umzusetzen und den Bürgerservice weiter zu verbessern.

Über den Fortgang meines 100-Tage-Programms, werde ich Bürgerinnen und Bürger aktiv unterrichtet halten.

Schlusswort

Ich werde ein Bürgermeister für alle Menschen in Münster, Altheim und Breitefeld sein – ansprechbar, engagiert und mit vollem Einsatz für unsere gemeinsame Zukunft.

Dazu gehört für mich ausdrücklich auch eine vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit mit allen demokratischen Fraktionen in unserer Gemeindevertretung.

Gute Politik beginnt für mich mit Zuhören.